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Adler, Helena: Miserere

Drei Texte
Am 5. Januar 2024 ist Helena Adler gestorben, mit vierzig Jahren, viel zu früh. Für drei Bücher hat die Zeit gereicht, und mit diesen Büchern, vor allem aber mit »Die Infantin trägt den Scheitel links« ist es ihr gelungen, sich in die Geschichte der neueren deutschsprachigen Literatur einzuschreiben. Mit überschäumender Sprachlust, mit unbändigem Wortwitz, auf Leben und Tod und mit Hohn und Spott und Zähnen und Klauen hat sie sich ihrer Herkunft gestellt und der Alptraumidylle der österreichischen Provinz auf der Wetterseite einen frischen Anstrich verpasst. Sie hat auf Biegen und Brechen alle Register gezogen, denn ihre Literatur war nicht nur ein sehr großer Spaß, sondern immer auch eine sehr ernste Angelegenheit. Das zeigt sich auch an den drei noch zu Lebzeiten abgeschlossenen Texten, die dieser Band versammelt. Sie wüten und sie poltern wie eine Liebeserklärung an das Leben, die das letzte Wort behalten will - und behält!In ihrer Beschimpfung des ruralen Milieus und des familiären Gruselkabinetts gehen Zorn und Komik eine so innige Verbindung ein, dass man das Ganze ebenso gut für eine satirische Erfindung halten könnte.  Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung

Autor Adler, Helena
Verlag Jung und Jung
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2024
Seitenangabe 80 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Gebunden
Masse H18.5 cm x B12.5 cm x D1.0 cm 130 g
Am 5. Januar 2024 ist Helena Adler gestorben, mit vierzig Jahren, viel zu früh. Für drei Bücher hat die Zeit gereicht, und mit diesen Büchern, vor allem aber mit »Die Infantin trägt den Scheitel links« ist es ihr gelungen, sich in die Geschichte der neueren deutschsprachigen Literatur einzuschreiben. Mit überschäumender Sprachlust, mit unbändigem Wortwitz, auf Leben und Tod und mit Hohn und Spott und Zähnen und Klauen hat sie sich ihrer Herkunft gestellt und der Alptraumidylle der österreichischen Provinz auf der Wetterseite einen frischen Anstrich verpasst. Sie hat auf Biegen und Brechen alle Register gezogen, denn ihre Literatur war nicht nur ein sehr großer Spaß, sondern immer auch eine sehr ernste Angelegenheit. Das zeigt sich auch an den drei noch zu Lebzeiten abgeschlossenen Texten, die dieser Band versammelt. Sie wüten und sie poltern wie eine Liebeserklärung an das Leben, die das letzte Wort behalten will - und behält!In ihrer Beschimpfung des ruralen Milieus und des familiären Gruselkabinetts gehen Zorn und Komik eine so innige Verbindung ein, dass man das Ganze ebenso gut für eine satirische Erfindung halten könnte.  Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung

CHF 22.00
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-99027-407-1
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Adler, Helena

geboren 1983 in Oberndorf, gestorben 2024 in Salzburg. Sie studierte Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg. Ihr Roman Die Infantin trägt den Scheitel links stand 2020 auf der Longlist zum Deutschen und auf der Shortlist zum Österreichischen Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman Fretten, auch mit ihm war sie für den Österreichischen Buchpreis nominiert.

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