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Engler, Leon: Botanik des Wahnsinns

Roman | »Ein fantastisches Buch - abgrundtief und doch tröstend. Hab's verschlungen.« Doris Dörrie
Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet - als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch. Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung. »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT»[Leon Engler] trifft einen zwischen träumerisch und distanziert changierenden Ton, der über die Härten des Lebens hinwegzuschweben scheint, ohne gleichgültig zu werden. Damit ist Engler ein psychologisches Kunststück gelungen.« Lena Karger, WELT AM SONNTAG »Engler [?] hat einen heiteren, sehr menschlichen Roman geschrieben.« Birgit Schmid, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG »Sich ein Buch sprichwörtlich von der Seele schreiben, das trifft bei seinem Roman vielleicht noch mehr zu als bei anderen Schriftstellern.« Uwe Sauerwein, BERLINER MORGENPOST »Mit 'Botanik des Wahnsinns' hat [Leon Engler] sein Meisterstück abgeliefert.« Welf Grombacher, RHEIN-NECKAR ZEITUNG »'Botanik des Wahnsinns' [...] ist voll von Sätzen, die ein ganzes Leben auf den Punkt zu bringen scheinen.« Martin Thomas Pesl, BUCHKULTUR »Selbsttherapie, Entwicklungsroman, Autofiktion, Psychiatriehistorie - das alles steckt in diesem nachdenklichen und herzzerreißenden Debüt.« Kirsten Böttcher, BR24 »Leon Engler [?] ist ein fantasievoller Roman gelungen, der mit viel (Selbst-)Ironie und zudem sehr belesen daherkommt.« Andrea Zuleger, AACHENER ZEITUNG ONLINE »Ein Buch für Alle« Petra Hartlieb, FALTER PODCAST »Ein Buch, in dem ich Sätze lese, die hängen bleiben, die sich tief eingraben. Ein Buch, das zu verstehen hilft!« Gallus Frei, LITERATURBLATT
Autor Engler, Leon
Verlag DuMont Lit. und Kunst
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2025
Seitenangabe 208 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen gebunden; Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Masse H20.8 cm x B13.4 cm x D2.4 cm 368 g
Auflage 9. A.
Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet - als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch. Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung. »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT»[Leon Engler] trifft einen zwischen träumerisch und distanziert changierenden Ton, der über die Härten des Lebens hinwegzuschweben scheint, ohne gleichgültig zu werden. Damit ist Engler ein psychologisches Kunststück gelungen.« Lena Karger, WELT AM SONNTAG »Engler [?] hat einen heiteren, sehr menschlichen Roman geschrieben.« Birgit Schmid, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG »Sich ein Buch sprichwörtlich von der Seele schreiben, das trifft bei seinem Roman vielleicht noch mehr zu als bei anderen Schriftstellern.« Uwe Sauerwein, BERLINER MORGENPOST »Mit 'Botanik des Wahnsinns' hat [Leon Engler] sein Meisterstück abgeliefert.« Welf Grombacher, RHEIN-NECKAR ZEITUNG »'Botanik des Wahnsinns' [...] ist voll von Sätzen, die ein ganzes Leben auf den Punkt zu bringen scheinen.« Martin Thomas Pesl, BUCHKULTUR »Selbsttherapie, Entwicklungsroman, Autofiktion, Psychiatriehistorie - das alles steckt in diesem nachdenklichen und herzzerreißenden Debüt.« Kirsten Böttcher, BR24 »Leon Engler [?] ist ein fantasievoller Roman gelungen, der mit viel (Selbst-)Ironie und zudem sehr belesen daherkommt.« Andrea Zuleger, AACHENER ZEITUNG ONLINE »Ein Buch für Alle« Petra Hartlieb, FALTER PODCAST »Ein Buch, in dem ich Sätze lese, die hängen bleiben, die sich tief eingraben. Ein Buch, das zu verstehen hilft!« Gallus Frei, LITERATURBLATT
CHF 31.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-7558-0053-8
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Engler, Leon

LEON ENGLER wuchs in München auf und studierte Theater-, Film-, Medien-, Kulturwissenschaft und Psychologie in Wien, Paris und Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Kurzgeschichten und wurde 2022 mit dem 3sat-Preis beim Bachmann-Wettbewerb ausgezeichnet. Er ist tätig als Autor, Psychologe und Dozent für Psychologie und Literarisches Schreiben. 'Botanik des Wahnsinns' ist sein Debütroman.

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