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Lanter, Claudia Katharina: Aufgewacht!

Der dornige Weg zum Frauenwahlrecht in Liechtenstein

Wir schreiben das Jahr 1984. Das Fürstentum Liechtenstein führt das Frauenstimm- und Wahlrecht auf nationaler Ebene ein und bildet das europäische Schlusslicht in der politischen Gleichberechtigung der Geschlechter.

Diesem bisher stiefmütterlich behandelten Kapitel der liechtensteinischen Geschichte geht die Autorin auf den Grund und beantwortet die folgenden Fragen: Weshalb sträubte sich dieser kleine europäische Staat derart hartnäckig gegen die politische Partizipation der Frau? Wer waren die AkteurInnen? Wie kam es zu drei (Männer-)Volksabstimmungen über das Frauenstimm- und Wahlrecht und weshalb konnte dieses nicht über einen Parlamentsbeschluss eingeführt werden? Die Dimension des Landes ermöglicht eine historische Betrachtungsweise der Frauenstimmrechtsgeschichte des Fürstentums wie unter dem Brennglas. Antiquiert, reaktionär und völlig unverständlich stellt sich dieser Ausschnitt der liechtensteinischen Geschichte aus heutiger Sicht dar. Die wissenschaftliche Aufarbeitung liefert Antworten.

Neben dem "Komitee für das Frauenstimmrecht" (1969) und der "Arbeitsgruppe für die Frau" (1971) entstand im Jahr 1981 mit der "Aktion Dornröschen" eine starke und radikale Akteurin für das Frauenstimm- und Wahlrecht. Die mutigen Frauen setzten sich zum Ziel, die Liechtensteinerinnen mit zahlreichen kreativen und aufsehenerregenden Aktionen aus ihrem politischen "Dornröschenschlaf" zu wecken. Mit dem "Quadratschädel-Flugblatt" oder dem Appell beim Europarat in Strassburg sorgten sie für politische Erdbeben, die bis heute im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Vier Interviews mit ehemaligen Aktivistinnen der ersten feministischen Gruppierung Liechtensteins, die im Sinne der Oral History geführt wurden, ergänzen das Buch.


Autor Lanter, Claudia Katharina
Verlag van Eck Verlag
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2022
Seitenangabe 287 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H23.6 cm x B16.9 cm x D3.0 cm 882 g

Wir schreiben das Jahr 1984. Das Fürstentum Liechtenstein führt das Frauenstimm- und Wahlrecht auf nationaler Ebene ein und bildet das europäische Schlusslicht in der politischen Gleichberechtigung der Geschlechter.

Diesem bisher stiefmütterlich behandelten Kapitel der liechtensteinischen Geschichte geht die Autorin auf den Grund und beantwortet die folgenden Fragen: Weshalb sträubte sich dieser kleine europäische Staat derart hartnäckig gegen die politische Partizipation der Frau? Wer waren die AkteurInnen? Wie kam es zu drei (Männer-)Volksabstimmungen über das Frauenstimm- und Wahlrecht und weshalb konnte dieses nicht über einen Parlamentsbeschluss eingeführt werden? Die Dimension des Landes ermöglicht eine historische Betrachtungsweise der Frauenstimmrechtsgeschichte des Fürstentums wie unter dem Brennglas. Antiquiert, reaktionär und völlig unverständlich stellt sich dieser Ausschnitt der liechtensteinischen Geschichte aus heutiger Sicht dar. Die wissenschaftliche Aufarbeitung liefert Antworten.

Neben dem "Komitee für das Frauenstimmrecht" (1969) und der "Arbeitsgruppe für die Frau" (1971) entstand im Jahr 1981 mit der "Aktion Dornröschen" eine starke und radikale Akteurin für das Frauenstimm- und Wahlrecht. Die mutigen Frauen setzten sich zum Ziel, die Liechtensteinerinnen mit zahlreichen kreativen und aufsehenerregenden Aktionen aus ihrem politischen "Dornröschenschlaf" zu wecken. Mit dem "Quadratschädel-Flugblatt" oder dem Appell beim Europarat in Strassburg sorgten sie für politische Erdbeben, die bis heute im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Vier Interviews mit ehemaligen Aktivistinnen der ersten feministischen Gruppierung Liechtensteins, die im Sinne der Oral History geführt wurden, ergänzen das Buch.


CHF 47.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-905881-69-1
Verfügbarkeit: Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
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